Ein Blick in die nahe Welt der "Transmedia Natives"
Der Präsident von "Microsoft Office Division", Kurt DelBene, beschreibt die Nutzung von Daten und Medien in der nahen Zukunft so:
"Alle Ideen im Video basieren auf realen Technologien. Einige der Möglichkeiten, wie Spracherkennung, Echtzeit-Zusammenarbeit und Visualisierung von Daten gibt es bereits heute. Andere sind als Produkte noch nicht verfügbar, aber stellen aktive Forschung und Entwicklung bei Microsoft und anderen Unternehmen dar.""... Wir sehen Technologie im Übergang von einem passiven Werkzeug, zu einen aktiven Assistenten, der uns hilft, Dinge zu erledigen und unsere Interaktionen miteinander zu stärken. Sie werden erleben, wie Menschen mit einer Vielzahl von Geräten, wie Tablets und PCs, bis hin zu mobilen Geräten produktiv bleiben können, wie sie auf ihre Informationen zugreifen können, unabhängig von ihrem Standort oder der verwendeten Geräte.""Zusammenarbeit in Projekten mit entfernten Kollegen wird einfacher. Die Informationen können über Touch-und Sprachbefehle vermittelt und verändert werden, um schöne und nützliche Dokumente zu erstellen. Bessere Entscheidungen können schneller mit Informationen gemacht werden, die sich darauf beziehen, wo man ist und was man gerade tut."
Aber sehen Sie selbst:
Viele der im Video beschriebenen Anwendungen nutze ich bereits heute. Doch sind sie oft sogenannte "Workarounds", also selbst erstellte "technische Krücken" oder Angebote, die sich leider nicht miteinander vernetzen lassen und bei weitem nicht so hübsch visualisieren. Doch nur mit einigem Wissen um die Filterung, Vernetzung und Verteilung von Informationen, lassen sich heute Ansätze der beschriebenen Produktivität umsetzen. Aber sie funktionieren und sie erleichtern mir meine Arbeit sehr. Was fehlt, ist die Nutzbarkeit für den durchschnittlichen Web-User. Geräte und Anwendungen, die intuitiv nutzbar sind und User-Interfaces, die individualisierbar sind, aber "nativ" funktionieren.
In der Welt des "Social Webs" mit seinen Netzwerken und Social-Media-Anwendungen funktioniert das schon recht gut und wird täglich einfacher. Wer ein iPad besitzt und darauf "Flipboard" nutzt, weiss was ich meine. Und die Konkurrenz zieht nach, zu interessant ist der Markt der "Social News".
Ich weiss nicht, ob unsere soziale und berufliche Welt sich bald genauso wie im Video beschrieben darstellen wird. Aber ich bin mir sicher, dass wir bald erleben werden, wie wir immer nativer das Web in unseren Alltag integrieren werden. Die "Transmedia Natives" mit ihrem Wunsch nach schrankenloser, transmedialer Interaktion werden diese Entwicklung sehr beschleunigen und die Berufswelt wird nachziehen.
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Alle meine Beiträge zur Reihe "Unternehmenskommunikation im Social Web" finden sie HIER.