Posterous theme by Cory Watilo

Google+ wird das neue "World Wide Social Web"

Googleplus
Jetzt ist es passiert! Schneller als ich dachte. Google hat mit "Google+" den entscheidenden Schritt zum "World Wide Social Web" gemacht. Und dieser erste Schritt sieht sehr gut.

Noch vor 4 Wochen habe ich  darüber geschrieben, dass alles darauf hindeutet, dass Google Facebook starke, wenn nicht sogar übermächtige Konkurrenz machen wird. Jetzt ist es soweit und ein neues Social Network wurde vorgestellt. Videos und Beschreibungen (s. weiter unten), aber auch erste Screenshots tauchten auf:
(download)
Sobald ich einen Zugang zu "Google+" habe, werde ich es ausführlich testen und berichten. Gerade jetzt, wo einige neue Transmedia-Projekte starten, ist es wichtig, frühzeitig neue Entwicklungen zu kennen und einzubeziehen.
Update 08:10 Uhr, 30.06.11
Wie lädt man richtig zu Google+ ein: http://ht.ly/5tBOd
Freue mich über Einladung an contact@franktentler.com :)

Update 00:20 Uhr, 30.06.11
Lesenswert! 
Deep look inside strategy and backround of Google+ http://ht.ly/5tqAp 

Update 21:04 Uhr, 29.06.11
Google bietet eine Demo-Seite an: http://www.google.com/+/demo/

Udate 13:54 Uhr, 29.06.11
Die "Google+ Android App" ist da. iOS soll folgen.

Update 11:18 Uhr, 29.06.11:
Umfassende Review (engl.) erschienen. 

Update 09:37 Ihr, 29.06.11:
Habe auf Facebook eine "Google+"-Seite eröffnet, um News, Tipps/Tricks und (hoffentlich bald) Einladungen auszutauschen
Wurde leider von Facebook gelöscht...warum auch immer.

Update 23:06 Uhr:
Hier kann man sich für eine Einladung zu Google+ anmelden:
https://services.google.com/fb/forms/googleplus/

Update 22:42 Uhr:
Es gibt jetzt auch detaillierte deutschsprachige Erklärungen von Google, die ich unten hinzu gefügt habe.

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Was bietet Google+ dem User?

Zuerst ein Video mit einem kurzen Überblick zu Google+ :

"Circles" sind ähnlich den Facebook-Gruppen. Goolge schreibt dazu:

Man steht zu unterschiedlichen Leuten in unterschiedlichen Beziehungen. Im richtigen Leben teilen wir das eine mit Freunden von der Uni, andere Dinge mit den Eltern und fast nichts mit dem Chef. Das Problem ist, dass heute jeder im Web den Stempel "Freund" aufgedrückt bekommt, und das Teilen von Inhalten unter diesem Freundschaftsbrei leidet:

  • Es ist ungenau. Man will eigentlich nur mit bestimmten Leuten zu bestimmten Zeiten Kontakt haben, aber online kriegt man von jedem immer alles mit.
  • Es ist beängstigend. Jede Online-Unterhaltung (mit über 100 "Freunden") ist ein öffentlicher Auftritt, also teilt man sich oft weniger mit, weil man Lampenfieber hat.
  • Es ist unsensibel. Jeder von uns definiert "Freund" und "Familie" anders, nach ganz eigenen Gesichtspunkten. Diese feinen Unterschiede gehen online verloren.

Im Hinblick auf diese Unzulänglichkeiten im Web haben wir uns gefragt: "Wie machen das die Leute eigentlich im richtigen Leben?" Die Antwort liegt auf der Hand: Die Menschen teilen sich ständig ausgewählten Personen mit – ihrem Freundeskreis, ihrem Bekanntenkreis, ihrem Kollegenkreis, kurz: ihren Kreisen.

Von der engsten Familie bis hin zum Sportverein: Die Leute verwenden im richtigen Leben “Kreise”, um zu kommunizieren und Dinge genau den richtigen Leuten mitzuteilen. Also haben wir das übernommen: Mit "Circles" bringen wir die Bekanntenkreise in die Software. Erstellt einfach einen neuen Kreis, z. B. einen Freundeskreis, fügt Personen hinzu, und teilt ihnen mit, was es Neues gibt, wie sonst auch:"

"Sparks" ist eine Suchmaschine, die helfen soll, Content unter den Usern zu verteilen und leicht auffindbar zu machen:

+Sparks: Startet Unterhaltungen zu beliebigen Themen

Man spricht mit Begeisterung über das, was man gerne tut. Die meisten von uns haben ein Hobby (oder zwei, oder drei...). Ob Autos, Krimis oder Mode, die Faszination ist immer gleich: Jemand wirft etwas zum Thema ins Gespräch ein, alle reden mit und so entsteht eine lebhafte Unterhaltung, die oft für Stunden andauert. Wichtig ist, dass jemand den Anfang macht; der Rest geht wie von selbst. Zum Glück ist das Web der ultimative Einstieg ins Gespräch.

Das Web ist natürlich voll von interessanten Inhalten, von aktuellen Artikeln über faszinierende Fotos bis hin zu lustigen Videos. Und interessante Inhalte können zu interessanten Unterhaltungen führen. Wir haben allerdings festgestellt, dass es immer noch nicht einfach ist, die Dinge, die uns am Herzen liegen, zu finden und mit anderen zu teilen. Das brachte bis jetzt meist Aufwand und eine ungewollte Flut an überflüssigen Informationen mit sich. Aus diesem Grund haben wir Sparks entworfen, eine Funktion, die euch Inspirationen zu euren Interessen anbietet.

Dank der Internet-Expertise von Google liefert Sparks einen Feed an packenden Inhalten aus dem Web zu jedem beliebigen Thema, in über 40 Sprachen. Fügt einfach eure Interessen hinzu, und ihr habt immer etwas zum Anschauen, Lesen und Teilen – mit genau dem richtigen Freundeskreis.

 

Google zu "Hangouts", mit dem bis zu 10 User eines "Circles" miteinander einen Video-Chat führen können:

+Hangouts: Schaut vorbei und sagt virtuell Hallo, von Angesicht zu Angesicht zu Angesicht

Ob in der Kneipe oder im Park, sich miteinander zu entspannen, ohne ein bestimmtes Ziel oder Termindruck, ist ein fester Bestandteil unseres sozialen Lebens. Man trifft alte Freunde oder lernt neue kennen. Aber wie ist das online möglich?

Wenn man zum Beispiel entspannt auf einer Decke im Park in der Sonne sitzt, können andere einfach vorbeikommen und Hallo sagen. Sie wissen, dass man wahrscheinlich Lust und Zeit für eine Unterhaltung hat. Die Online-Tools, die wir heute zur Kommunikation verwenden, wie etwa Chat oder Videoanrufe, geben diese Nuancen der Verfügbarkeit nicht so gut wieder:

  • Sie sind nervig. Man kann jeden anchatten, der “verfügbar” ist, es ist aber trotzdem wahrscheinlich, dass man den anderen bei irgendetwas stört.
  • Sie können zu Missverständnissen führen. Wenn jemand nicht antwortet, weiß man nicht, ob er nicht da ist oder eben einfach keine Lust hat.

Mit Google+ sollen Online-Treffen bequem und reibungslos sein und vor allem Spaß machen. Also haben wir Hangouts entwickelt. Hangouts kombiniert das Konzept des zwanglosen Treffens mit einer Videochatfunktion für mehrere Nutzer. Wenn man Zeit hat, schaut man einfach im Hangout vorbei, und trifft sich mit seinen Kreisen. Von Angesicht zu Angesicht zu Angesicht:


"Upload" erklärt sich von selbst. Google dazu:

+Mobil: Einfach mit anderen teilen, was um einen herum passiert

Das Telefon ist heutzutage das perfekte Kommunikationsmittel. Man hat es immer dabei, es ist immer online, wir halten darüber engen Kontakt zu unseren Freunden. Mit Google+ wollten wir aber nicht “nur” die herkömmlichen Mobilfunktionen verbessern; wir haben uns vor allem auf die Dinge konzentriert, die euren Computer in der Hosentasche noch persönlicher werden lassen, darunter GPS, Kameras, und SMS-Austausch.

+Standort: Heute hier, morgen dort
Wo man gerade ist, bestimmt oft den Verlauf eines Gesprächs. Wenn ich Max vom Flughafen aus anrufe, fragt er wahrscheinlich, wie meine Reise war. Wenn Jana in einem Restaurant in der Nähe ist und mir eine SMS schickt, komme ich vielleicht zum Nachtisch vorbei. Mit Google+ könnt ihr euren Standort jedes Mal angeben, wenn ihr etwas postet – oder auch nicht, das liegt ganz bei euch.

+Sofort-Upload
Es kostet viel Aufwand, Fotos vom Telefon herunterzuladen, also lassen es viele Leute einfach sein. Fotos sind aber eigentlich dafür da, dass man sie anderen zeigt, nicht dass sie in der Hosentasche verschwinden. Wir haben den Sofort-Upload entwickelt, damit ihr kein Foto mehr links liegen lassen müsst. Mit eurer Erlaubnis fügt Google+ eure Fotos gleich nach der Aufnahme zu einem privaten Album in der Cloud hinzu, und macht sie für alle eure Geräte verfügbar. Dann könnt ihr sie ganz einfach mit anderen teilen – wenn ihr wollt.


"Huddle" ist eine Art Gruppen-Messanger für die Kommunikation innerhalb der "Circles". Google beschreibt es wie folgt:

+Huddle
Im echten Leben ist es kompliziert, Pläne in Echtzeit mit Freunden abzusprechen. Jeder hat andere Termine und ist an einem anderen Ort; Vorhaben können sich ändern. Anrufe und SMS gehen schnell, sind aber nicht wirklich hilfreich für eine Gruppe. Also haben wir Huddle entworfen: Ein Gruppenchat, mit dem jeder sofort auf dem Laufenden ist.

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